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Predictive Index - Ursprünge des Predictive Index
Die Zeit verwandelt uns nicht. Sie entfaltet uns nur.
Max Frisch
Die Persönlichkeit bedarf der Welt, um sich zu vollenden. Die Außenwelt bietet die Reize, auf welche die Person reagiert; sie bietet das Material an, an welchem die persönliche Kausalität angreift („Konvergenz“).                              William Stern, 1923
Ursprünge des Predictive Index Entstehung Der Predictive Index (PI) wurde von Arnold S. Daniels  als objektiviertes  Führungs- und Human Resources- Instrument für die Privatwirtschaft sowie für öffentlich-rechtliche Institutionen entwickelt. Der erste Workshop mit einer Gruppe von Managern wurde in 1955 über fünf Tage von dem Entwickler durchgeführt. Seit dieser Zeit ist eine weltweite Akzeptanz zu verzeichnen.  Konstruktionsgrundlagen Die Konstruktion des PI basiert auf grundlegenden Annahmen der Verhaltenspsychologie, vor allem der, dass das Arbeits- und Sozialverhalten als persönliche Reaktion auf die wahrgenommen Stimuli der gegebenen Umwelt aufgefasst werden kann. Diese Methodik wurde bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts von Intelligenzforschern und verhaltenspsychologischen Pionieren wie Pawlow, Thorndike, Watson, Dewey, Angell, Woodsworth, Cattell und Thurstone beforscht und nachgewiesen. Der erste Gebrauch von Worten als symbolische Reize erfolgte durch Louis L. Thurstone (1928, Attitudes can be measured, The American Journal of Sociology, 33). Die einzelnen in der Predictive Index-Checkliste verwendeten Eigenschaftsworte beruhen auf Thurstones «Clusters» sowie auf späteren Analysen und Verfeinerungen dieser «Clusters» durch R.B. Cattell, Fiske und andere. Die Definition der sechs Persönlichkeitsfaktoren basiert außer auf den Erkenntnissen dieser Forscher auf Studien von G.W. Allport,  J.B. Watson, Skinner und Riesman. Die vom PI erfassten Auswirkungen des Arbeitsumfeldes auf den Einzelnen stützen sich auf Studien von prominenten Vertretern der Verhaltensforschung zu Persönlichkeit, Motivation,  u.a. Lecky, Marston, Jenkins, Hasler, Merenda, Sweeney , Goldberg, Cantril und Rogers. Der Predictive Index misst vier primäre Antriebe und zwei resultierende Faktoren und unterscheidet sich von anderen Verfahren u.a. durch: Arbeitsbezogenheit : Der PI ist speziell für die Bedürfnisse der Arbeitsumgebung entwickelt worden. Er erfasst  arbeitsplatzbezogenes Verhalten ,  persönliche Anforderungen an eine Aufgabe und ermöglicht dadurch relevante Hinweise im Hinblick auf wichtige berufliche Dispositionen. Dynamik: Der PI macht deutlich, wie Menschen sich auf unterschiedliche beruflichen Situationen einstellen. Er geht damit  über statische Betrachtungen von Persönlichkeit hinaus. Inhaltsfülle: Der PI liefert aufgrund der besonderen Methodik Einsicht in eine Bandbreite von vorhersehbaren Verhaltensweisen, grundlegenden Antrieben, die Flexibilität, auf situative Anforderungen zu reagieren und mentaler Energie.  Komfortable Durchführung : Der PI kann sowohl in Papierform als auch online durchgeführt werden, beansprucht nur wenige Minuten. Die Durchführung liegt in der Hand des Anwenders, die Ergebnisse stehen sofort zur Verfügung. Valide und zuverlässige Ergebnisse: Ständige Forschung und Entwicklung sichert die Aussagekraft des Verfahrens über eine große Bandbreite an Branchen, Positionen, hierarchischen Ebenen.  Anwender werden intensiv geschult und können durch viele Maßnahmen wie Arbeitskreise, E- Learning, Refresher und Vertiefungsseminare ständig an ihrer diagnostischen Qualität arbeiten.
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